Prof. Dr. Sven Barnow

Position: Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Leiter des Lehrstuhls

Weitere Funktionen: Leitung der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz, Mitglied Leitungsgremium Zentrum für Psychologische Psychotherapie, Mitherausgeber Diagnostika, Wiss. Beirat weiterer Zeitschriften  

Sekretariat: Helene Hausner (Lehrstuhl), Kirstin Hübgen (Ambulanz)

Akademischer Grad: Dipl.-Psych. 1994 (Freie Universität Berlin), Dr. phil. 1999, (Universität Greifswald), Ernennung zum W3 Professor (Universität Heidelberg, 2007)

Forschungsinteressen: Emotionsregulation und Psychopathologie, Persönlichkeitsstörungen, Neurobiologie Emotionsregulation, Datenanalyse (EMA)

Büro: Hintergebäude, PI Raum A104

Sprechzeiten: Donnerstag, 16 – 17 Uhr (während der Vorlesungszeit)

Telefon: 06221/ 547349

Fax: 06221/ 547348

E-Mail: sekretariat-klips@psychologie.uni-heidelberg.de

Anschrift: Psychologisches Institut, Hauptstr. 47-51, 69117 Heidelberg

 

Sven Barnow ist Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie und approbierter Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie). Er hat viele Jahre lang eine Psychotherapiestation zur Behandlung von Persönlichkeitsstörungen geleitet und sich hier vor allem mit der Borderline Persönlichkeitsstörung auseinandergesetzt. Seine ersten größeren wiss. Studien und Publikationen befassten sich demzufolge auch mit Emotionsdysregulationsprozessen bei Patient/innen mit Borderline Störung. Außerdem untersucht er im Rahmen einer längsschnittlich angelegten Familienstudie, inwieweit sich Emotionsregulation (ER) auf das psychische Wohlergehen auswirkt. Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Untersuchung neuronaler Korrelate von ER (Läsionsstudien) und Psychotherapieforschung (Entwicklung einer ER-Trainings und Evaluation). Eine Besonderheit der Forschung in Heidelberg ist die Anwendung innovativer Forschungsmethoden wie u.a. ambulante Messmethoden (EMA: Ecological Momentary Assessment), fMRI und Verwendung von Skripten. Sven Barnow führt diese Forschung in DFG und BMBF-finanzierten interdisziplinären Projekten mit Kollegen aus der Psychiatrie, Neurobiologie, Literaturwissenschaft und Medizin durch. Für seine Forschungsleistungen hat er mehrere Auszeichnungen/Stipendien erhalten, u.a. das Krupp von Bohlen und Halbach Stipendium für herausragende Nachwuchswissenschaftler (Forschung an der UCLA, San Diego), einen Bayer Award für seine Publikation (gemeinsam mit Michael Linden) zu Alterssuizidalität, ein Marsilius Fellowship (im Rahmen der Exzellenzinitiative). Er hat mehrere Berufungen als Sachverständiger (u.a. für BMG, Wissenschaftsrat) erhalten. Er ist u.a. Mitglied der DGPs, der DPHs und weiterer Organisationen. Prof. Barnow ist zudem leidenschaftlicher Fotograf und hat hierzu ein Buch geschrieben in dem er die Psychologie mit der Fotografie zu verbinden versucht (Psychologie der Fotografie, dpunkt). Außerdem wurden seine Fotografien u.a. bei Leica in Wetzlar, Schloss Arenberg (Salzburg) und anderen Galerien ausgestellt.